Min THG

Min THG

Zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gehört die Folgeneindämmung der weltweiten Klimaveränderungen, die hauptsächlich durch THG-Emissionen verursacht werden. Einen Beitrag dazu könnten weiterentwickelte und intelligent gesteuerte Gewächshaussysteme leisten. Deshalb liegt das Hauptziel des anzugehenden Projekts mit insgesamt 5 Projektpartnern darin, neue innovative technische Verfahren für das Gesamtsystem Gewächshaus zu entwickeln, mit denen nicht nur eine substanzielle Reduzierung der THG-Emissionen erzielt, sondern auch der Verbrauch von Frischwasser- und Düngerressourcen reduziert wird. Dieses Ziel liegt im sehr engen Kontext mit der Optimierung mikroklimatischer Bedingungen (Temperatur, relative Luftfeuchte, Lichtintensität und CO2-Konzentration) im geschlossenen Pflanzenproduktionssystemen, um unabhängig von den Klimaveränderungen die Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Produkten zu gewährleisten. Dabei liegt der Fokus auf der Findung eines optimalen Kühlverfahrens, der Entwicklung neuer außenklimaangepasster CO2-, Licht- und Nährlösungssteuerungsstrategien sowie neuer Substrate und substratloser Kultursysteme für geschlossene Gewächshaussysteme, die unter Berücksichtigung der Reduzierung abiotischer Stressfaktoren in Zeiten der zunehmenden Variabilität der Klimabedingungen vorgenommen wird. Innerhalb der Untersuchungen zu den Veränderungen des Phänotyps in Abhängigkeit der angewendeten Verfahren sind die gemessenen Phytosignale (Photosynthese, Transpiration, Blatttemperatur stomatäre Leitfähigkeit, Chlorophyllfluoreszenz etc.) und Laboranalysen Teil des Projekts, um Veränderungen im Primär- und Sekundärmetabolismus der Pflanzen und somit Veränderungen der Produktqualität und –quantität zu detektieren.

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